Zentrale Sterilisationseinheit in Bekond – ab 2026 auch Service für externe Praxen

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Zentrale Sterilisationseinheit in Bekond: Augenklinik Petrisberg Trier investiert in höchste Hygienestandards für die eigenen Standorte und externe Praxen

Am Standort Bekond hat die Augenklinik Petrisberg eine moderne Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP/ZSVA) in Betrieb genommen. Hier werden alle medizinischen Instrumente nach aktuellen gesetzlichen Vorgaben und den Qualitätsanforderungen des reSTERIL-Standards aufbereitet und dokumentiert. Die Einrichtung wurde mit Blick auf künftige Anforderungen geplant. Sie ermöglicht effiziente, valide und nachvollziehbare Prozesse. In Bekond wurden rund 2 Mio. Euro in den Neubau investiert; das großzügig dimensionierte Gebäude wurde aus fünf Modulen auf einem freien Grundstück errichtet und ist auf weitere Erweiterungsmöglichkeiten ausgelegt.

 

Bekond ist aufgrund seiner zentralen Lage und der hervorragenden Verkehrsanbindung ideal geeignet, um die standortübergreifende Instrumentenlogistik der Klinik zu bündeln. Die neue AEMP/ZSVA entlastet den Standort Trier, dessen Kapazitäten angesichts steigender Patientenzahlen an Grenzen gestoßen waren. Mit der neuen Infrastruktur werden zuverlässige und sichere Aufbereitungsprozesse gewährleistet – eine Grundvoraussetzung für hohe Qualität und Patientensicherheit in der ambulanten Augenchirurgie. Die AEMP/ZSVA in Bekond übernimmt künftig die Aufbereitung der Instrumente für die Standorte Trier, Prüm, Wittlich, Morbach und Gerolstein. Darüber hinaus ist sie so dimensioniert, dass perspektivisch auch größere externe Einrichtungen – bis hin zu einem kompletten Krankenhaus – versorgt werden können. Neben Reinigung, Desinfektion und Sterilisation wird für externe Partner ein Fahrdienst angeboten. Am Standort Bekond findet keine Patientenbehandlung statt; hier ist ausschließlich die zentrale Aufbereitung von Medizinprodukten angesiedelt.

Ab dem Jahr 2026 wird die Augenklinik Petrisberg die Instrumentenaufbereitung auch externen medizinischen Praxen anbieten. Damit entwickelt sich der Standort Bekond zu einem regionalen Hygiene- und Servicezentrum, das einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der medizinischen Infrastruktur im gesamten Versorgungsgebiet leistet.

 

 

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