
Weiterbildungsverbund Augenheilkunde: Kooperation zwischen der Augenklinik Petrisberg Trier und dem Brüderkrankenhaus Trier
Die Augenklinik Petrisberg hat gemeinsam mit dem Brüderkrankenhaus Trier einen Weiterbildungsverbund Augenheilkunde gegründet. Mit dem neuen Verbund entsteht eine verlässliche und strukturierte Ausbildungsumgebung, in der ambulante und stationäre Inhalte sinnvoll ineinandergreifen.
Seit der Reform der Weiterbildungsordnung (WBO) ist der stationäre Teil in der Ausbildung zum Facharzt oder zur Fachärztin für Augenheilkunde nicht mehr zwingend vorgeschrieben. Die Vernetzung zwischen ambulantem und stationärem Operieren schreitet kontinuierlich voran, und viele Eingriffe werden künftig zunehmend ambulant oder kurzstationär durchgeführt. Dennoch bleibt die stationäre Versorgung ein unverzichtbarer Bestandteil der Ophthalmologie, da schwere Krankheitsbilder oder interdisziplinäre Behandlungsaufgaben weiterhin eine enge Zusammenarbeit im stationären Bereich erfordern.
„Daher haben wir uns entschlossen, in Rheinland-Pfalz erstmalig einen Weiterbildungsverbund Augenheilkunde zu gründen, der es ermöglicht, dass während der Assistenzarztzeit das volle Spektrum der Augenheilkunde abgebildet werden kann.“
— Prof. Dr. Kai Januschowski
Für das MVZ der Augenklinik Petrisberg bedeutet der Verbund eine deutliche Stärkung der ärztlichen Nachwuchsförderung: Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung profitieren künftig von klaren Ausbildungswegen, planbaren Rotationen und einem breiten Spektrum klinischer und operativer Tätigkeiten. Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz führt den Verbund bereits als neues Angebot zur strukturierten ärztlichen Weiterbildung.
Der Weiterbildungsverbund ist damit ein wichtiger Baustein für die nachhaltige Sicherung der augenärztlichen Versorgung in der Region.
Der Weiterbildungsverbund Augenheilkunde Trier auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz