Der Mond steht auf dem Kopf

Eine andere Sicht auf Auge und Fernrohr

Bereits mit einem einzelnen optischen Glas oder mit zwei wassergefüllten Glaskugeln lassen sich ferne Objekte vergrößert betrachten. Dieses »teleskopische Sehen« wurde wahrscheinlich schon vor der Erfindung des Linsenfernrohrs praktiziert. Indizien hierfür liefert ein Gemälde von Adam Elsheimer (1578 – 1610), das den Mond auf dem Kopf stehend zeigt. War es ein Künstler, der uns erstmals die Weiten des Kosmos nahebrachte? Von Martin Wenzel und Wilhelm Seggewiß. Artikel als PDF herunterladen